wenn die Haustür dazusoll
- Du willst mit Karte, Handy oder Wallet aufsperren
- Mehrere Personen mit eigenen Rechten und Zeitplänen
- Protokoll, wer wann in der Tür war
- Blick auf die Fußmatte für Pakete
- Neubau mit Netzwerkschrank, Kameras sind geplant
Vergleich · Einfamilienhaus · Oberösterreich
Kurz: Beim WLAN nehmen sich die beiden rund 20 %. Der Unterschied steckt an der Haustür – dort kann UniFi Karte, Handy und Wallet, und dort kostet es ein Vielfaches. Bei mir zu Hause läuft UniFi. Ich baue dir trotzdem Omada ein, wenn du den Zutritt nicht brauchst.
Fast jedes Erstgespräch beginnt mit demselben Satz: „TP-Link, das ist doch das Billige aus dem Elektromarkt." Das verwechselt zwei getrennte Welten desselben Herstellers.
Gateway mit Controller, PoE-Switch, drei Access Points (zwei Decke, einer außen), Patchfeld, Kabel, Beschriftung. Beide Seiten so konfiguriert, wie ich sie tatsächlich verbaue.
| Rolle | TP-Link Omada | brutto | UniFi | brutto |
|---|---|---|---|---|
| Router / Gateway | ER7206 | 133 € | UCG-Max (Controller drin) | 304 € |
| Controller | OC200 | 124 € | im Gateway enthalten | – |
| PoE-Switch | TL-SG2210P | 115 € | USW-Ultra-60W | 149 € |
| 2 × Access Point Decke | EAP653 (Wi-Fi 6) | 203 € | U7-Lite (Wi-Fi 7) | 210 € |
| Access Point außen | EAP603-Outdoor | 117 € | U7-Outdoor | 211 € |
| Patchfeld, Kabel, Beschriftung | 104 € | 104 € | ||
| Summe | 797 € | 979 € |
Unverbindliche Preisempfehlung, Stand 18.09.2026, inklusive Umsatzsteuer. Rund 20 % mehr für UniFi – nicht das Doppelte, wie man oft liest. Wer das behauptet, vergleicht Wi-Fi 6 gegen Wi-Fi 7 oder Tischgeräte gegen Rack.
Hier trennen sich die Systeme wirklich.
| Haustür | brutto | Kann |
|---|---|---|
| Türklingel mit Kamera PoE, am Omada-Switch | 230 € | Klingel, Kamera, Gegensprechen, Aufzeichnung, Tür öffnen aus der App. Inklusive Einbindung in dein Netz und Home Assistant. |
| UniFi Türstation mit Tür-Controller Zutrittskarten inklusive | 513 € | Alles davon, plus: aufsperren mit Karte, Handy oder Apple / Google Wallet, zweite Kamera auf die Fußmatte für Pakete, Benutzerverwaltung mit Zeitplänen, Protokoll wer wann aufgesperrt hat. |
Mehr als das Doppelte. Das ist die Zahl, um die es eigentlich geht – nicht das WLAN.
Gleich ist bei beiden: VLANs, Gästenetz, unterbrechungsfreies Roaming, eigener Controller im Haus, kein Abo. Und beide landen bei mir ohnehin in Home Assistant – die Frage „eine App oder zwei" stellt sich dort nicht.
Meistens nicht. Bei Omada verdoppelt der Sprung von Wi-Fi 6 auf Wi-Fi 7 den Hardwarepreis der Access Points – an einem Gigabit-Anschluss merkst du davon im Alltag nichts. Sinnvoll wird er bei dichter Nachbarschaft, weil das 6-GHz-Band noch leer ist, bei großen Übertragungen ins eigene Netz, oder wenn im Neubau ohnehin für zehn Jahre gebaut wird.
Kurios: Bei UniFi ist es umgekehrt. Dort ist die Wi-Fi-6-Linie älter und teurer als die aktuelle Wi-Fi-7-Linie. Wenn UniFi, dann Wi-Fi 7.
Kommt oft vor – und ist kein Problem. Die Hardware bekommst du überall. Was du nicht online bestellen kannst, ist die Ausleuchtung: wie viele Access Points, wohin damit, und wie das Netz sauber aufgeteilt wird.
Ich richte vorhandene UniFi-Geräte ein: VLANs, Gästenetz, eigenes Netz für die Haustechnik, feste Adressen, Roaming geprüft, Zutritt eingerichtet. Per Fernwartung oder vor Ort. Sag einfach, was du hast.
Einrichtung anfragen →Nein. Tapo ist die Endkundenlinie für Steckdosen, Kameras und Repeater aus dem Elektromarkt. Omada ist die Business-Linie mit eigenem Controller, VLANs und Fachhandelsvertrieb. Gleicher Hersteller, zwei getrennte Produktwelten, vergleichbar mit Bosch grün und Bosch blau bei Werkzeug.
Beim WLAN im Einfamilienhaus ist kein praktischer Unterschied messbar. Beide beherrschen VLANs, Gästenetz und unterbrechungsfreies Roaming und laufen ohne Abo. UniFi hat die rundere Oberfläche und das größere Zubehörprogramm, vor allem beim Zutritt, wo Omada nichts Gleichwertiges anbietet.
Bei gleichem Umfang rund 20 Prozent beim reinen WLAN. Deutlich größer wird der Abstand an der Haustür: eine Türklingel mit Kamera kostet einen Bruchteil einer UniFi-Türstation mit Zutritt. Wer von doppelt so teuer spricht, vergleicht meist unterschiedliche Geräteklassen oder WLAN-Generationen.
Technisch ja, sinnvoll selten. Zwei Controller bedeuten zwei Oberflächen, zwei Update-Zyklen und zwei Fehlerquellen. Wenn der Zutritt über UniFi laufen soll, gehört das Netz ebenfalls zu UniFi, damit die Benutzerverwaltung an einer Stelle liegt.
Meistens nicht. Bei Omada verdoppelt der Sprung von Wi-Fi 6 auf Wi-Fi 7 den Hardwarepreis der Access Points, und an einem Gigabit-Anschluss ist im Alltag kein Unterschied spürbar. Sinnvoll wird Wi-Fi 7 bei dichter Nachbarschaft wegen des freien 6-GHz-Bandes, bei großen Übertragungen ins eigene Netz oder im Neubau, der zehn Jahre halten soll.
Beide Systeme binden sich ein. Bei UniFi kommen Zutrittsereignisse und der Öffnungsbefehl über die Access-Schnittstelle dazu. Eine vorhandene eKey- oder Motorschlossanlage wird angebunden und nicht ersetzt.
Schreib mir kurz, was du vorhast – und ob die Haustür dazusoll. Ich sage dir ehrlich, welches der beiden Systeme dir das Geld wert ist. Auch wenn es das günstigere ist.